° Finsterwalde

Kompetenzzentrum Trennen-Fügen-Oberflächenbeschichten für die Metall- und Elektroindustrie in Südbrandenburg

Basierend auf den in den letzten Jahren erheblich weiterentwickelten technologischen Kompetenzen in den Unternehmen, ist ein wachsender Fachkräftebedarf auf verschiedenen Ebenen vorhanden, der über herkömmliche „Trägerangebote“ hinaus geht und daher von diesen nicht mehr bedient werden kann.

Deshalb erarbeiteten die Unternehmen der Branche gemeinsam diesen Ansatz zur Lösung des Fachkräfteproblems; das Kompetenzzentrum integriert Unternehmen als Teilhaber und Kompetenzträger.

Es deckt eine Matrix ab, die vertikal die Bereiche Trennen, Fügen, Oberflächenbeschichten umfasst und horizontal von der Grundausbildung Metall für Geringqualifizierte über die berufliche Aus- und Weiterbildung bis zur Aufstiegsqualifizierung zum Techniker- und Fachhochschulabschluss geht.

Grundlage dieses innovativen Ansatzes zur Fachkräftesicherung ist das vertrauensvolle Verhältnis der Unternehmen untereinander und gegenüber dem Projektträger. In Anlehnung an vorhandene bzw. zu erstellende Fachkräftebedarfsanalysen in den KMU sollen Qualifizierungspläne mit einer abgestuften Bewertung (ABC-Konzept) zur Festlegung von Gewichtungen beim konzeptionellen Aufbau der Bildungsschwerpunkte des Kompetenzzentrums erstellt werden.

Ausgehend von den Ergebnissen soll die Klassifizierung der Bildungsgänge und deren praktischer Start während der Projektlaufzeit vorbereitet werden. Folgende modulare Schwerpunkte werden dabei avisiert:

  • Berufliche Erstausbildung im praktischen Teil des dualen Systems
  • Berufsbegleitende Qualifizierungen und Umschulungen analog der Fachkräftebedarfsanalysen der Unternehmen
  • Aufstiegsqualifizierungen und wirtschaftsnahe Hochschulausbildung – konzeptionelle Vorbereitung der Durchführung von Techniker- und Fachhochschulausbildungen im Kreis Elbe-Elster mittels eines Kooperationsverbundes mit externen Fach- und Fachhochschulen
  • Berufliche Frühorientierungsmaßnahmen als Partner der Schulen und Elternhäuser
  • Internationales Kooperationsnetz mit vergleichbaren Einrichtungen

Zum Transfer der Projektergebnisse ist ein Maßnahmebündel geplant, dass sich vor allem an ähnlich strukturierte Netzwerke in ähnlicher Entwicklungsphase wendet und sowohl konventionelle wie auch neue Vermarktungswege beinhaltet.

Kontakt
Entwicklungsgesellschaft Energiepark Lausitz GmbH
Grenzstr. 62
03238 Finsterwalde

Ansprechpartner
Marco Bünger
Tel. (0351) 717 98-0
Fax (03531) 717 98-20
m.buenger@eepl.de

Partner
· Unternehmen der ARGE Metall- und Elektroindustrie Südbrandenburg
· Regionaler Wachstumskern Westlausitz
· IG Metall
· BVMW Südbrandenburg
· SINUS-Stiftung (in Gründung)

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